Operation Wedding (ISR/LAT, 2016, OmeU) 

Operation Wedding ist ein Dokumentarfilm über die gescheiterte Entführung eines leeren Flugzeugs - einen Fluchtversuch aus der Sowjetunion durch eine Gruppe junger Sowjets, größtenteils Juden, denen Ausreisevisa verweigert wurden.

 

Der Dokumentarfilm OPERATION WEDDING zeichnet in Interviews mit den Protagonisten den spektakulären Fluchtversuch einer Gruppe jüdischer Dissident*innen nach, die 1970 in Leningrad versuchten, ein Flugzeug zu entführen, um so die ihnen verweigerte Ausreise nach Israel zu erzwingen. 45 Jahre später erzählt Filmemacherin Anat Zalmanson-Kuznetsov die Geschichte ihrer Eltern, die im Westen als „Helden“ gefeiert und in Russland als „Terroristen“ gebrandmarkt wurden. Im Hintergrund wird hier auch die Frage verhandelt, warum viele Juden in der jungen Sowjetunion zunächst Möglichkeiten der Partizipation ausmachten und sich aktiv für den Aufbau einer "

gerechteren Welt" einsetzten, in der Sowjetunion der Nachkriegsjahrzehnte aber keine Perspektive mehr für sich im Land sahen. (city46.de)

IL/LETT 2016, R u B: Anat Zalmanson-Kuznetsov, K: Andrejs Verhoustinskis (Latvia), Franz Koch (Russia),, David Stragmeister (Israel), Scott Sinkler, M: Karlis Auzans, Didi Erez, Sch: Bracha Zisman-Cohen, D: Anatoly Altman, Ruth Bar-On, Philipp Bobkov, 63 Min, OmeU

Im Anschluss sind alle Besucher zu einem Umtrunk im Foyer der Synagoge eingeladen.

Sonntag, 3. November 2019 - 19:00 Uhr

Synagogengemeinde Saar

Lortzingstr. 8, 66111 Saarbrücken